Nachlese der dritten Stunde (31. März 2023)
- 13. Apr. 2023
- 1 Min. Lesezeit
Weihnachten steht vor der Tür. In Bologna ist alles anders als in Neapel. Hier gibt es einen Weihnachtsbaum mit Lichtern und bunten Kugeln. Und es soll der Weihnachtsmann kommen und allen Kindern Geschenke unter den Baum legen. Bei Amerigo zu Hause dagegen gibt es nur Krippen und Geschenke so gut wie gar nicht. Der Junge ist gespannt auf das neue Weihnachtsfest. Er möchte jetzt seiner Mutter einen Brief schreiben mit einem Geschenk, das sie dann unter dem Zitronenbaum der Zandragliona finden soll. Er malt ein Bild für seine Mama. Ein Weihnachtsbild! Antonietta im Kreise ihrer Bekannten mit Capa ˋe fierro und der Käsemieze. Fast sieht alles aus wie der Stall von Bethlehem. Ist es nicht paradox, dass die atheistischen Kommunisten das christliche Weihnachtsfest so fürsorglich gestalten, die doch sonst alles Biblische als Opium fürs Volk bezeichnen? Was ist der Hintergrund? Will man die jungen Menschen so für die kommunistische Idee gewinnen? Oder dient alles altruistisch nur zum Wohle der Kinder?
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