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Nachlese der vierten Stunde (05. Juni 2020)

  • 8. Juni 2020
  • 1 Min. Lesezeit

Plötzlich stehen drei Männer in grauen Anzügen in der Trafik. Ohne erkennbare Vorwarnung gehen sie auf Franz und Trsnjek los, schlagen und treten brutal auf die beiden ein. Die „Heftchen“, die Trsnjek angeblich an Juden verkauft, sind Grund für diesen Auftritt. Vorwurf: „Verbreitung und Besitz pornographischer Druckerzeugnisse“. Trsnjek wird verhaftet. Sicher die Worte Professor Freuds im Ohr (...ein Zeichen setzen, Licht in die Dunkelheit bringen...), nimmt Franz die Schuld auf sich, indem er behauptet, es seien seine Hefte. Diese Haltung erinnert an die „Mitleidsfrage“ aus „Parzival“. Der „reine Tor“ Franzl wird nun langsam ein Mann. Völlig uneigennützig möchte er seinem lieb gewordenen, väterlichen Trafikanten beistehen. Doch es nützt nichts. Sie nehmen Trsnjek mit, und Franz wird ihn nie wiedersehen.

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