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Nachlese der dritten Stunde (2. November 2018)

  • 11. Nov. 2018
  • 1 Min. Lesezeit

Gabriel wird von der Mutter favorisiert. Er ist ihr Ein und Alles. Obwohl die Tochter Florence intelligenter, wissbegieriger und strebsamer ist, kommt dem Jungen aller Segen zugute: Er bekommt Schulbildung, besseres Essen, bessere Kleidung. Warum nur hält sich diese Ungerechtigkeit weltweit bis in die heutige Zeit? Gerade Mütter, die selbst in ihren Familien davon betroffen waren, könnten diesen Kreislauf durchbrechen. Aber sie tun es in der Regel nicht. Kurios! Gabriel ist schwach und wird von seinen Instinkten getrieben. Aber er ringt mit sich. Tief in ihm regt sich eine andere Stimme. Da sehnt sich seine Seele nach einem gottgefälligen Leben, wie seine Mutter es sich immer für ihn gewünscht hat. Aber ist nicht sein bisheriger Werdegang zu prägend gewesen, um das Ruder herumzureißen? Und warum liebt Florence ausgerechnet einen Mann, der lebensuntüchtig ist und dem sie immer wieder unter die Arme greifen muss? „It‘s the destiny of women“, meint sie.

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