Nachlese der dritten Stunde (23. März 2018)
- 2. Apr. 2018
- 1 Min. Lesezeit
„Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns“, schreibt Franz Kafka in einem seiner Briefe, „und es soll uns beißen und stechen.“ Ja, unsere derzeitige Lektüre beißt und sticht uns. Die Abgründe des Geschäftsmodells „Brücke“ sind verstörend und machen sprachlos. Da dieser Roman in der nahen Zukunft spielt, stellt sich die Frage: Könnte sich unsere Gesellschaft auch dahingehend entwickeln? Was können wir konkret tun, um das zu verhindern? Oder ist es doch so, dass nach Ordnung immer Chaos, nach Frieden immer Krieg kommen muss? Ich möchte mich damit nicht abfinden und suche nach einem Gegenentwurf.
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